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Bremotion hat beim zweiten Rennwochenende der NASCAR Euro Series auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet mit starken Leistungen in beiden Meisterschaftsklassen überzeugt. Garrett Lowe verteidigte in der PRO-Klasse mit großem Kampfgeist und einem Sieg in der Junior Trophy den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Julien Rehberg sammelte ebenfalls wichtige Punkte und fuhr auf das Junior-Podium. In der OPEN-Klasse glänzte Beitske Visser trotz eines schwierigen Auftakts mit zwei Siegen in der Ladies Trophy, während Dominique Schaak mit konstant starken Leistungen und einem Podestplatz in der Masters Trophy überzeugte.
Garrett Lowe präsentierte sich auf dem traditionsreichen Kurs in Südfrankreich erneut in Topform. Der US-Amerikaner qualifizierte seinen Chevrolet Camaro mit der Startnummer 99 am Samstag auf Position sechs und legte damit den Grundstein für ein starkes Rennwochenende.
Im ersten PRO-Lauf geriet Lowe in der turbulenten Anfangsphase zunächst ins Hintertreffen und fiel zwischenzeitlich bis auf Rang zwölf zurück. Der Bremotion-Pilot bewies jedoch großen Kampfgeist und arbeitete sich im Rennverlauf eindrucksvoll wieder bis auf Platz sieben nach vorne. Gleichzeitig sicherte er sich damit den Sieg in der Junior Trophy.
Das zweite Rennen am Sonntag verlief weniger glücklich: Lowe überquerte die Ziellinie zunächst auf Rang neun, wurde nachträglich jedoch mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt und auf Position 13 gewertet.
Teamkollege Julien Rehberg zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Der 19-Jährige startete nach einem schwierigen Qualifying von Position 17, arbeitete sich im ersten Rennen jedoch mit sehenswerten Überholmanövern bis auf Gesamtrang 13 nach vorne und belegte zusätzlich Platz drei in der Junior Trophy. Auch im zweiten Lauf bestätigte der Deutsche seine starke Form und wurde als Zwölfter gewertet.
Zwei Ladies-Trophy-Siege für Beitske Visser
In der OPEN-Klasse erlebte Beitske Visser ein emotionales Wochenende. Die schnelle Niederländerin stellte ihren #77 Chevrolet Camaro zunächst auf einen starken fünften Startplatz. Kurz vor dem ersten Rennen zwang jedoch ein technisches Problem das Team zu einer kurzfristigen Reparatur. Dank einer starken Leistung der Bremotion-Crew konnte Visser dennoch starten – allerdings vom Ende des Feldes.
Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd: Visser kämpfte sich bis auf Gesamtrang 14 nach vorne und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in der Ladies Trophy.
Am Sonntag knüpfte die 31-Jährige nahtlos an diese Leistung an. Mit Platz sechs im Gesamtklassement setzte sie ein weiteres Ausrufezeichen und feierte gleichzeitig ihren zweiten Sieg in der Ladies Trophy. Damit übernimmt Visser nun auch die Führung in der Gesamtwertung dieser Kategorie.
Teamkollege Dominique Schaak zeigte einmal mehr ein äußerst konstantes Wochenende. Der Magdeburger qualifizierte sich auf Rang 15 und blieb in beiden Rennen fehlerfrei. Schaak verbesserte sich jeweils bis auf Position zwölf und wurde am Samstag zusätzlich mit Platz drei in der Masters Trophy belohnt.
„Auch wenn nicht alles perfekt lief, haben wir ein unheimlich starkes Wochenende abgeliefert“, erklärt Bremotion-Teamchef Patrick Brenndörfer. „Wir haben gezeigt, dass wir den Speed haben, um in allen Wertungen ganz vorne mitzukämpfen. Diesen Schwung, den Teamgeist und die positive Energie nehmen wir jetzt mit nach Großbritannien.“
Die NASCAR Euro Series macht als Nächstes Station im britischen Brands Hatch. Am 06. und 07. Juni 2026 gastiert die Rennserie auf dem legendären Indy Circuit. Alle Rennen der NASCAR Euro Series werden live auf Sportdigital übertragen.
Text & Bilder: Bremotion










