
SPORTWAGEN | Auftakt zur Saison 2026 bei den Michelin 6H Abu Dhabi: Razoon startet mit Porsche 911 GT3 R & Porsche 911 Cup!
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16. Januar 2026Razoon mit starker Langstrecken-Performance: Top-Ten-Resultat bei den Michelin 6H Abu Dhabi!
– Thierry Vermeulen, Simon Birch und Bashar Mardini fahren in Abu Dhabi auf Gesamtrang zehn
– Perfekte Team-Leistung & fehlerlose Fahrer-Performance, aber leider kein Rennglück für „razoon“ – Artur Chwist, Daniel Drexel, Ivan Stachin & Vladislav Lomko mit dem Cup-Porsche in den Top-Ten
Die steirische Mannschaft von „razoon – more than racing“ hat den Auftakt ins Motorsport-Jahr 2026 erfolgreich absolviert, und bei den Michelin 6H Abu Dhabi gegen stärkste internationale GT3- Konkurrenz den zehnten Gesamtrang erobert, in der Pro-Klasse war es Platz fünf – dabei wäre sogar eine Podiumsplatzierung greifbar gewesen, doch leider war das Rennglück dieses Mal nicht auf der Seite der „razoon“ Truppe. Der zweite Porsche des Teams, genauer gesagt der Cup-911er mit der internationalen Besetzung aus Artur Chwist Daniel Drexel, Ivan Stachin und Vladislav Lomko, beendete das sechs Stunden Rennen auf dem YAS Marina Circuit auf Klassenrang acht.
In der GT3-Wertung eroberte das Fahrer-Trio Thierry Vermeulen, Simon Birch und Bahsar Mardini im Qualifiyng den zehnten Startplatz, und damit im vorderen Drittel des äußerst stark besetzten Feldes. Auch im Rennen lief es für die internationale GT3-Truppe eigentlich gut: man punktete mit fehlerloser Strategie und tadellosen Boxenstopps, während die Fahrer ebenso souverän unterwegs waren. Dass es letzten Endes „nur“ Platz zehn und Rang fünf in der Pro-Wertung wurde, lag am unkonventionellen, von vielen Code60-Phasen geprägten Rennverlauf, wie Team-Eigner Dominik Olbert schildert: „Prinzipiell bin ich sehr zufrieden, die Leistung der gesamten Mannschaft war dieses Mal fehlerfrei, strategisch wie mechanisch, so wie wir uns das vorgenommen hatten. Unser Porsche 911 GT3 R war sehr schnell, die Pace der Piloten super. Unterm Strich hat unsere Strategie aber nicht so funktioniert, wie das aufgrund unserer Erfahrungswerte der Fall sein hätte müssen. Und zu guter Letzt war auch das Rennglück nicht auf unserer Seite. Gleich zu Beginn des Rennens zum Beispiel, als wir während der ersten Code60-Phase bei der Ausfahrt aus der Tankzone von einem Mitbewerber aufgehalten wurden, dessen defektes Auto genau vor unserem stehen blieb. Dann bekamen wir auch noch einen sehr harten Penalty für einen kleinen Kontakt, ab da war der Zeitrückstand für eine Spitzenplatzierung leider schon zu groß. Und am Schluss waren noch vier Autos vor uns, gegen die wir mit unserer Tank-Strategie eigentlich im Vorteil waren, die dann aber aufgrund von fünf aufeinanderfolgenden Code60-Phasen nicht mehr zum Tanken kommen mussten. So wurde es am Ende Platz zehn, statt vier oder fünf. Aber wie gesagt, das Wichtigste ist, dass wir keine Fehler gemacht und uns im Kampf mit den besten GT3-Teams der Welt superf geschlagen haben. Darauf bauen wir auf und greifen beim 24-Stunden-Rennen in Dubai voll an!“
Auch GT3-Star Thierry Vermeulen war mit der Mannschaftsleistung zufrieden, trauerte aber ebenso wie Dominik Olbert der vergebenen Chance auf eine noch besser Platzierung nach: „Es war ein sehr schwieriges Rennen in Sachen Strategie. Wir waren wirklich auf einem guten Weg, aber die vielen Code60-Phasen, die für uns auch in den denkbar schlechtesten Momenten kamen, haben unser Rennen empfindlich gestört. Mit etwas mehr Glück wäre heute ein Top-Resultat möglich gewesen!“
Text: Razoon Racing
Bilder: Patrick Meischner | Rings Content Factory




