Category Archives: Motorrad

Eisen aus Milwaukee Das Technik Museum Sinsheim lädt zum „Tag der Harley“

Eisen aus Milwaukee
Das Technik Museum Sinsheim lädt zum „Tag der Harley“

Sinsheim. Obwohl bereits 115 Jahre alt, gehören diese Maschinen noch lange nicht zum alten Eisen. Ganz im Gegenteil, der mittlerweile traditionelle Tag der Harley, am 07. Oktober 2018, beweist immer wieder, wie beliebt die Marke aus Milwaukee ist. Denn das Technik Museum Sinsheim erwartet wieder hunderte blankpolierte Zweiräder – von 9.00 bis 18.00 Uhr gibt es auf dem kostenfreien Museumsfreigelände nicht nur für die Biker-Gemeinde Vieles zu bestaunen.

Knatternde Motoren, blitzendes Chrom, sowie Benzin- und Gummigeruch! Vor der spektakulären Kulisse kommen am „Tag der Harley“ hunderte amerikanische Maschinen zusammen und verbreiten die einzigartige „born to be wild“-Atmosphäre im Kraichgau. Das Programm verspricht unter anderem Probefahren der neuesten Harley-Davidson Modelle und die jüngere Generation darf ihre Fahrkünste an Mini-Motorrädern unter Beweis stellen. Die beliebte Stunt-Show führt wieder Zuschauerliebling „Fat Gregg“ durch, welche das Publikum begeistern und Tränen in die Augen treiben wird. Sollte das Wetter an diesem Sonntag bescheiden ausfallen, gibt es die Möglichkeit sich bei den zahlreichen Händlern passend einzukleiden. Unterstützt wird dieser ereignisreiche Tag von der Harley-Davidson Niederlassung Rhein-Neckar.

Wie jedes Jahr darf auch 2018 der Niederländer Henny Kroeze mit seiner traditionellen Indian Steilwandshow nicht fehlen. Der Stammgast Henny und seine Mitfahrer drehen in einem 1940
erbauten Holzbottich ihre Runden und versetzen die Zuschauer mit den waghalsigen Steilfahrten auf bis zu 80 Jahre alten Indians ins Staunen. Passende Live-Musik, eine umfangreiche Händlermeile sowie ein breites kulinarisches Angebot runden das Programm ab. Zusätzlich haben die Motorradbegeisterten die Möglichkeit, die verschiedensten Harley-Modelle in der regulären Motorrad-Ausstellung in den Museumshallen zu besichtigen. Mitglieder der Harley-Davidson-Owners-Group (HOG) erhalten an diesem Tag eine Preisermäßigung im Museum.

Von 9.00 bis 18.00 Uhr gibt es am 07. Oktober 2018 auf dem kostenfreien Museumsfreigelände nicht nur für die Harley-Gemeinde Vieles zu bestaunen – die Museumsbesucher dürfen sich auf beeindruckende, blankpolierte Maschinen freuen. Weitere Informationen zum „Tag der Harley“ sind unter www.technik-museum.de/tag-der-harley zu finden.

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Motorisierte Veteranen im Kraichgau 39. Motorrad-Klassikertreffen im Technik Museum Sinsheim

Aprilia bis Zündapp – motorisierte Veteranen im Kraichgau
39. Motorrad-Klassikertreffen im Technik Museum Sinsheim

Sinsheim. Das Technik Museum Sinsheim lädt zu einem Event ein, welches älter als das Museum selbst ist: das 39. Motorrad-Klassikertreffen. Am 06. Oktober 2018 versammeln sich historische Solomaschinen, Dreiräder und Gespanne auf dem Innenhof des Technik Museum Sinsheim und bieten Interessenten sowie den Museumsbesuchern Einblicke in die Technik ihrer mindestens 30 Jahre alten Maschinen. Einen Tag zuvor findet eine gemeinsame Ausfahrt statt.

Das Organisationsteam erwartet hunderte Besitzer historischer Zwei- und Dreiräder aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Ob BMW, NSU, Victoria oder Indian – großartige Motorräder aller Epochen und Hersteller reihen sich an diesem Samstag aneinander. Motorradclubs wie z.B. der Triumph Motorcycle Owners Club oder der Honda-Stammtisch stehen den Interessenten Rede und Antwort. Sowohl die Fahrzeugprämierung aber auch die traditionelle Ausfahrt am Tag vorher, Freitag 05. Oktober 2018, stehen wieder auf dem Programm.

Teilnahmebedingungen sind der Homepage zu entnehmen.
Die Mitglieder des MOC Steinsberg sowie des Veteranen-Fahrzeug-Verbandes (VFV) übernehmen auch dieses Jahr die Prämierung der schönsten Maschinen. Kein Schmuckstück entgeht dieser fachkundigen Jury: Alle anwesenden Maschinen werden unter die Lupe genommen, die Siegerfahrzeuge dann dem interessierten Publikum vorgestellt und anschließend mit den beliebten Rosetten ausgezeichnet.

Wie jedes Jahr darf auch 2018 der Niederländer Henny Kroeze mit seiner traditionellen Indian Steilwandshow nicht fehlen. Der Stammgast Henny und seine Mitfahrer drehen in einem 1940 erbauten Holzbottich ihre Runden und begeistern die Zuschauer mit den waghalsigen Steilfahrten auf bis zu 80 Jahre alten Indians. Eine umfangreiche Händlermeile sowie ein breites kulinarisches Angebot runden das beliebte Treffen ab. Zusätzlich haben die Motorradbegeisterten die Möglichkeit, die verschiedensten Modelle in der regulären Motorrad-Ausstellung in den Museumshallen zu besichtigen.

Von 9.00 bis 18.00 Uhr gibt es auf dem kostenfreien Museumsfreigelände nicht nur für die Motorrad-Gemeinde Vieles zu bestaunen – die Museumsbesucher dürfen sich auf beeindruckende, blankpolierte Veteranen freuen. Weitere Informationen sowie Teilnahmebedingungen zum Motorrad-Klassikertreffen sind unter www.technik-museum.de/motorrad zu finden.

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Am Sachsenring wird der verstorbene Ralf Waldmann mit einer Ralf Waldmann-Kurve geehrt

Am Sachsenring wird der verstorbene Publikumsliebling Ralf Waldmann mit einer Ralf Waldmann-Kurve geehrt

Am Wochenende (22. bis 24. Juni) findet auf dem Sachsenring die ADAC Sachsenring Classic-Veranstaltung statt. Am Freitagabend (22. Juni) wird um 17 Uhr die legendäre Kurve 11 auf dem Sachsenring zur Ralf Waldmann-Kurve umbenennt. Dies findet im Fahrerlager 1 hinter den Boxen bei freiem Eintritt für die Motorradfans statt.

Ralf Waldmann war einer der erfolgreichsten deutschen Motorradrennfahrer und verstarb am 10. März 2018 völlig überraschend im Alter von 51 Jahren. „Waldi“ ist mit 20 GP-Siegen in den Klassen 125 und 250 ccm der erfolgreichste Grand Prix-Rennfahrer, der nie Weltmeister wurde. Seinen ersten Grand Prix-Sieg feierte Ralf Waldmann am 26. Mai 1991 auf dem Hockenheimring in der 125 ccm Klasse – Hockenheim ist ja die Partnerstadt von Hohenstein-Ernstthal. 1996 und 1997 verfehlte Waldmann den WM-Titel in der Viertelliterkategorie (250 ccm) nur ganz knapp und wurde jeweils Vizeweltmeister hinter Max Biaggi aus Italien.

Der gebürtige Ennepetaler hat sich sehr für den Motorrad-GP auf dem Sachsenring eingesetzt und begeisterte die vielen Fans mit einem tollen dritten Platz beim Motorrad-WM Lauf 1999 auf dem Sachsenring. Hinter Sieger Valentino Rossi (Aprilia) und Loris Capirossi (Honda) überquerte „Waldi“ unter dem Jubel der vielen Zuschauer mit 9,030 Sekunden Rückstand als Dritter auf einer Aprilia die Ziellinie im Rennen in der 250 ccm Klasse. Im Jahre 2009 haben Martin Wimmer und Ralf Waldmann dann zusammen den Motorradhersteller MZ in Zschopau gekauft, doch bereits 2010 ist Waldmann bei MZ wieder ausgestiegen. Im Vorjahr ging Ralf Waldmann bei der Sachsenring Classic an den Start und leistete sich in der Kurve 11, die jetzt nach ihm benannt wird, einen Ausrutscher. Beim Fernsehsender Eurosport berichtete Ralf Waldmann als Experte von den Motorrad-WM-Rennen.

Die ADAC Sachsenring Classic findet von Freitag bis Sonntag statt, das Wochenendticket inklusive Fahrerlagerzugang kostet im Vorverkauf 20,- Euro, an der Tageskasse beträgt der Preis 30,-. Die Tageskarten für am Samstag und Sonntag kosten jeweils 20,- Euro, der Eintritt am Freitag ist frei. Weitere Informationen über die ADAC Sachsenring Classic-Veranstaltung gibt es im Internet unter www.sachsenring-classic.de.

 Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto 1 : Der 20-fache Grand Prix-Sieger Ralf Waldmann (Ennepetal/Honda 250 ccm) im Vorjahr bei der ADAC Sachsenring Classic-Veranstaltung ( von Fotograf Hermann Rüger )

 

Foto 2 : Ralf Waldmann (Bildmitte) mit seiner Freundin Heike und Rennfahrerkollege Rainer Pommer im Vorjahr bei der ADAC Sachsenring Classic-Veranstaltung ( von Fotograf Hermann Rüger )

Marcel Schrötter erzielt als Vierter sein bestes Grand Prix-Resultat

Marcel Schrötter erzielt als Vierter sein bestes Grand Prix-Resultat

Beim Großen Preis von Catalunya in BarceIona/Spanien verpasste Marcel Schrötter (Pflugdorf) um weniger als eine Sekunde seinen ersten Podiumsplatz bei der Motorrad-WM. In der Moto2-Klasse ging Kalex-Pilot Marcel Schrötter in seinem 100. Moto2-Rennen als Dritter erneut aus der ersten Startreihe ins Rennen und lag in den ersten vier Runden auf dem zweiten Platz. Nach einem Verbremser fiel Schrötter auf den achten Platz zurück und kämpfte sich dann wieder nach vorne. Das Rennen gewann der Italiener Fabio Quartararo (Speed Up) nach 22 Runden mit 2,492 Sekunden vor dem Portugiesen Miguel Oliveira (KTM) sowie dem Spanier Alex Marquez (Kalex). Marcel Schrötter hatte als Vierter 4,398 Sekunden Rückstand, sein Dynavolt Intact GP-Teamkollege Xavi Vierge (Spanien) wurde Fünfter. Der Italiener Francesco Bagnaia (Kalex) belegte den achten Rang und führt die WM mit 119 Punkten knapp vor Oliveira mit 118 Zählern an. Der 25-jährige Marcel Schrötter, der 2009 Europameister in der 125 ccm Klasse war, ist mit 50 Punkten WM-Neunter.

Im Moto3-Rennen verpasste der 22-jährige Philipp Öttl (Ainring/KTM) mit dem 16. Platz erneut die Punkteränge. Enea Bastianini (Honda) siegte mit nur 0,167 Sekunden ganz knapp vor seinem Landsmann Marco Bezzecchi (KTM), der für das deutsche Redox Prüstel-GP Team startet. In der WM baute Bezzecchi seinen Vorsprung mit 103 Punkten vor Fabio Di Giannantonio (Italien) mit 84 Zählern weiter aus. Philipp Öttl, der in Jerez/Spanien gewann, liegt mit 36 Punkten auf dem 11. Gesamtrang.

Beim MotoGP-Rennen dominierte Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo (Ducati), der Spanier siegte mit 4,479 Sekunden vor seinem Landsmann Marc Marquez (Honda) sowie Yamaha-Pilot Valentino Rossi (Italien). Weltmeister Marquez vergrößerte die WM-Führung mit 115 Punkten vor Rossi mit 88 Zählern. Im nächsten Monat findet vom 13. bis 15. Juli der Motorrad-Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal in der Nähe von Chemnitz statt. Weitere Informationen über den Sachsenring-GP gibt es unter www.srm-sachsenring.de.

Text:  Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto: Moto2-Pilot Marcel Schrötter (Pflugdorf/Kalex) erzielte in Barcelona als Vierter sein bestes Grand Prix-Ergebnis ( Foto von Hartmut Reuschel / Moto-Foto )

Marvin Fritz Siegeshoffnungen gingen in Oschersleben in Rauch auf

Marvin Fritz Siegeshoffnungen gingen in Oschersleben in Rauch auf

Beim Heimrennen in Oschersleben lag der 25-jährige Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern beim Acht-Stunden-Langstreckenrennen bei der German Speedweek auf dem zweiten Platz als dann Wasser vom Kühler auf den Vorderreifen spritze und Marvin Fritz dadurch stürzte. Nach dem Sturz fing die Yamaha Feuer und damit gingen die Siegeshoffnungen vom zweifachen Deutschen Meister Marvin Fritz in Rauch auf. Der Nordbadener ging mit seinen Teamkollegen Max Neukirchner (Stollberg) und Broc Parkes (AUS) vom siebten Startplatz von 36 Teams ins Rennen. Das österreichische YART Yamaha-Team hatte im Vorjahr nur um 30 Sekunden den Sieg verpasst. Auch dieses Jahr fuhr das Yamaha-Trio sehr stark und lag zur Halbzeit nach vier Stunden nur 2,62 Sekunden hinter dem späteren Siegerteam von F.C.C. TSR Honda France. Das Honda-Team hatte nach 312 Runden einen Vorsprung von 48,355 Sekunden vor dem Team SRC Kawasaki. Vor dem Finale am 28.-29. Juli in Suzuka/Japan führt das F.C.C. TSR Honda France-Team mit 146 Punkten vor dem amtierenden Weltmeister-Team GMT94 Yamaha mit 136 Zählern, die in OschersIeben den dritten Platz belegten. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.de sowie über die Langstrecken-WM unter www.FIMEWC.com .

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto 1 : YART-Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) musste nach einem Sturz beim Heimrennen in Oschersleben aufgeben (Foto von Hermann Rüger)

 

Foto 2 : Marvin Fritz (Neckarzimmern/Bildmitte) mit seinen YART-Yamaha-Teamkollegen Broc Parkes (links) und Max Neukirchner (Foto von Hermann Rüger)

 

Jan Bühn #45 | Trotz Regenschlacht wieder Punkte

Dem Kronauer gelang am vergangen Wochenende beim fünften Event zur Superstock 1000
Europameisterschaft, die ihm Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft (WorldSBK) in
Brünn / CZE über die Bühne ging ein siebter Platz im Qualifying, im Rennen holte der BMW
trotz Regenschlacht wieder Punkte.

Für Jan Bühn, der 2018 erstmals den Auftritt auf die internationale Plattform wagte, sollte die Saison quasi ein Lehrjahr auf internationalem Boden werden. Doch der Pilot vom alpha Racing-Van-Zon- BMW Team zeigte schon beim vierten Lauf der Saison vor knapp zwei Wochen im britischen Donington Park, dass er durchaus unter den ersten zehn Piloten der mit internationalen Spitzenfahrern gut besetzen Superstock 1000 Klasse mithalten kann. Am letzten Wochenende steigerte sich Bühn nach einer kurzen Kennenlernphase mit der für ihn neuen 5,40 km langen Rennstrecke in Brünn/CZE beim Training von Freitag auf Samstag um ganze 1,5 Sekunden. Bühn.“ Der Streckenverlauf liegt mir, wir konnten uns in den Trainings gut steigern und mit dem 7. Startplatz war ich zufrieden.“

Mit dem Rennen zeigte sich der BMW Pilot zunächst weniger versöhnlich. Bühn: Eine viertel Stunde vor dem Rennen zog ein Gewitter auf und machte uns einen Strich durch die Rechnung.
In der Starting Grid wurden schnell noch die Reifen gewechselt und die Federung der BMW S 1000 RR auf die neuen Bedingungen eingestellt. Bühn:“ Es war sehr viel Wasser auf der Strecke und ich hatte in den ersten Runden kein Gefühl, dadurch verlor ich viel zu viel Zeit. Durch die warmen Temperaturen der Vortage war der Asphalt sehr aufgeheizt und es zog eine Gicht auf, welche ohnehin die Sicht einschränkte. Als dann noch ein Fahrer vor mir stürzte war das Chaos perfekt.“
Im Blindflug musste der Badener dem Unfall ausweichen und rutsche auf Platz 18 zurück.
Bühn.“Ich musste Tempo rausnehmen da ich nichts mehr sehen konnte.“

Doch der 27jährige arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. In der vorletzten Runde ging Bühn noch auf Platz 13, musste sich dann aber in der finalen Runde wegen dem wieder stärker werdenden Regen mit Rang 14 zufriedengeben.

In knapp vier Wochen, am 06.-08. Juli geht es für den BMW Pilot nach Misano /ITA.
Bühn:“ Ich freue mich auf Misano, wir haben hier in Brünn im Trockenen gute Steps nach vorne
gemacht, da wollen wir weiter machen und die guten Trainingsleistung endlich mal im Rennen
umsetzen.“


Text und Foto: Jan Bühn Presse

Legendäre MV Agusta-Rennmaschinen starten bei der Odenwald Klassik-Motorradveranstaltung auf dem Flugplatzkurs in Walldürn

Legendäre MV Agusta-Rennmaschinen starten bei der Odenwald Klassik-Motorradveranstaltung auf dem Flugplatzkurs in Walldürn

 

Am Wochenende (vom 8.-10. Juni 2018) starten die Motorradasse bereits zum elften Mal auf dem Flugplatzkurs in Walldürn. Die ADAC Odenwaldring Klassik-Veranstaltung auf dem zwei Kilometer langen Flugplatzkurs wird von dem ehemaligen Motorradrennfahrer Manfred John organisiert. Über 250 Fahrer aus ganz Europa kommen wieder in den Wallfahrtsort nach Walldürn, der zwischen Heidelberg und Würzburg im Odenwald liegt. Im Vorjahr war beim zehnjährigen Jubiläum der dreifache Motorrad-Weltmeister Freddie Spencer (USA) der Stargast in Walldürn, auch in diesem Jahr kommen wieder bekannte Motorradrennfahrer zum Odenwaldring. Am Start sind die deutschen Meister Ingo Emmerich (Nettersheim/Seel 125 ccm), Sepp Hage (Friedrichshafen/Yamaha 500 ccm) und Harald Merkl (Putbus/Yamaha 250 ccm). Als Ehrengäste sind auch der zweifache Motorrad-Weltmeister Dieter Braun (Dielheim) und zweifache deutsche Meister Lothar John (Schriesheim) anwesend. Die Klassik-Veranstaltung erinnert an das frühere Buchener Dreiecksrennen. Dort fanden von 1949 bis 1954 fünf Rennen auf dem 3,9 km langen Odenwaldring statt. Auf dem ca. 2 Kilometer langen Flugplatzkurs in Walldürn wird die Start- und Landebahn zu einer Rennstrecke umgebaut, es sind Motorräder aus den Epochen der Jahre 1950 bis 2000 zugelassen. Neben den Oldtimer und Youngtimer sind auch aktuelle Renn- und Sportmotorräder sowie die Seitenwagen am Start. Der rennbegeisterte Techniker Bernd Wagner bringt drei italienische MV Agusta-Rennmaschinen mit, die mit ihrem tollen Sound die Zuschauer begeistern werden. Neben zwei Halblitermaschinen (Drei- und Vierzylinder 500 ccm) ist die legendäre Sechszylinder MV Agusta 350 ccm nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Für das leibliche Wohl wird im Flugzeughangar mit Speisen und Getränke gesorgt. Die Zuschauer sind hautnah dabei und können den zahlreichen Piloten beim Schrauben im Fahrerlager über die Schulter schauen. Am Samstag beginnt das freie Training bereits ab 8 Uhr, die ersten Rennen werden ab 15.30 Uhr bis 18.25 Uhr ausgetragen. Der Sonntag startet mit den Rennen ab 9 Uhr und das Veranstaltungsende ist um 17 Uhr. Die Tageskarten sind vor Ort erhältlich und kosten am Samstag sowie Sonntag jeweils 15,- Euro, das Wochenendticket ist für 25,- Euro erhältlich. Weitere Informationen (Zeitplan, Starterliste) gibt es auf der Internetseite unter www.klassik-motorsport.com.

 

Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Fotos : Die legendären MV Agusta-Rennmaschinen werden die Zuschauer auf dem Flugplatzkurs in Walldürn begeistern ( von Fotograf Thomas Haas )

 

 

Marvin Fritz möchte den Sieg vom Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben

Marvin Fritz möchte den Sieg vom Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben wiederholen

 

Der 25-jährige Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern möchte beim Acht-Stunden-Langstreckenrennen bei der German Speedweek vom 7. bis 10. Juni in Oschersleben seinen zweiten Platz vom Vorjahr verbessern. Im Ziel hatte der Nordbadener im österreichischen YART Yamaha-Team im Vorjahr nach acht Stunden und 318 Runden nur 30,587 Sekunden Rückstand auf das siegreiche GMT94 Yamaha-Team aus Frankreich. Der gebürtige Mosbacher Marvin Fritz kommt mit seinen Teamkollegen Max Neukirchner (Stollberg) und Broc Parkes (AUS) als Sieger vom letzten FIM Endurance-WM-Lauf auf dem Slovakia-Ring auf die 3,667 km lange Rennstrecke in der Motorsport Arena nach Oschersleben in der Nähe von Magdeburg. Vielleicht kann der zweifache deutsche Meister Marvin Fritz, der mit einer Lizenz für den ADAC Pfalz startet, seinen Sieg vom letzten Rennen auf dem Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben wiederholen. Im WM-Klassement führt vor den letzten zwei Rennen das F.C.C. TSR Honda France-Team mit 116 Zählern und hat nur einen Punkt Vorsprung auf das Weltmeister GMT-94-Team. Weitere 14 Zähler liegt das britische Honda Endurance Racing Team zurück. Marvin Fritz liegt mit seinem YART Yamaha-Team mit 30 Punkten auf dem elften Gesamtrang. Das Acht-Stunden-Rennen wird am Samstag um 13 Uhr gestartet, im Rahmenprogramm startet auch der ADAC Junior Cup und die IDM-Superbike-Klasse. In Oschersleben wird der vierte von fünf Läufen zur FIM Langstrecken-WM ausgetragen, das Finale findet am 28.-29. Juli in Suzuka/Japan statt. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.de sowie über die Langstrecken-WM unter www.FIMEWC.com .

 

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

 Fotos : YART-Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) feierte auf dem Slovakia-Ring seinen ersten WM-Sieg (Fotos von Hermann Rüger)

Deutsche Motorradasse holen in Mugello keine WM-Punkte

Deutsche Motorradasse holen in Mugello keine WM-Punkte

 

Beim Großen Preis von Italien in Mugello holten die deutschen Motorradasse keine WM- Punkte in der Toskana. Der 22-jährige Philipp Öttl (Ainring/KTM) belegte mit 15,953 Sekunden Rückstand den 19. Rang im Moto3-Rennen. Dieses gewann der Spanier Jorge Martin (Honda) mit nur 0,019 Sekunden ganz knapp vor Marco Bezzecchi (Italien/KTM), der für das deutsche Redox Prüstel-GP Team startet. In der WM führt Bezzecchi mit 83 Punkten vor Martin mit 80 Zählern. Philipp Öttl, der in Jerez/Spanien gewann, ist mit 36 Punkten WM-Zehnter. In der Moto2-Klasse ging Marcel Schrötter (Pflugdorf/Kalex) vom zweiten Startplatz gleich nach dem Start in Führung, doch bereits in der zweiten Kurve stürzte er. Den Sieg holte sich der Portugiese Miguel Oliveira (KTM) mit nur 0,184 Sekunden vor dem Italiener Lorenzo Baldassarri (Kalex). Der Italiener Francesci Bagnaia (Kalex) wurde Vierter und führt nach sechs Rennen mit 111 Punkten vor Oliveira mit 98 Zählern. Der 25-jährige Marcel Schrötter hat 37 Punkte und ist WM-Neunter. Beim MotoGP-Rennen dominierte Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo, der Spanier siegte mit 6,37 Sekunden vor seinem Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso sowie Yamaha-Pilot Valentino Rossi (beide aus Italien). Weltmeister Marc Marquez (Honda) stürzte auf dem zweiten Platz liegend und belegte am Ende den 16. Rang. Der Spanier führt mit 95 Punkten die Königsklasse vor Rossi mit 72 Zählern an. Im nächsten Monat findet vom 13. bis 15. Juli der Motorrad-Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal in der Nähe von Chemnitz statt. Weitere Informationen über den Sachsenring-GP gibt es unter www.srm-sachsenring.de.

 

Text:  Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto: Jerez-Sieger Philipp Öttl (Ainring/KTM) belegte in Mugello/Italien den 19. Rang ( Foto von Hartmut Reuschel / Moto-Foto )

Motorradsport – Sandbahnrennen in Altrip

Josef Franc feiert Tagessieg beim Sandbahnrennen in Altrip und Max Dilger gewinnt den Sonderlauf um den Goldenen Römer

 

Beim 65. Internationalen Altriper ADAC-Sandbahnrennen war Josef Franc der überragende Fahrer und gewann die Punktewertung in der Internationalen Solo-Klasse. Der Tscheche war bei drei von vier Rennen siegreich und lag auch beim letzten Rennen des Tages, dem Sonderlauf um den „Goldenen Römer“ in Führung, als er in der zweiten Runde wegen einem Vergaserproblem ausfiel. Den Goldenen Römer gewann wie im Vorjahr der 28-jährige Schwarzwälder Max Dilger aus Lahr/Sulz vor Michael Härtel (Dingolfing) sowie Wertmeister Matthieu Tréssarieu aus Frankreich.

Mit 18 Punkten holte sich Josef Franc den Tagessieg vor Max Dilger mit 16 Zählern und Michael Härtel (13 Punkte). Mit drei Siegen gewannen Markus Venus und Beifahrer Markus Heiss aus Pfarrkirchen die Gesamtwertung bei den Internationalen Gespannen vor „Oldie“ Karl Keil mit David Kersten (Brombachtal) sowie Manuel Meier mit Copilotin Melanie Schremp (Genegenbach).

Mit der Veranstaltung zufrieden war auch der 1. Vorsitzende vom MSC Altrip Karl-Martin Gensinger: „Wir hatten 6.000 Zuschauer, ein paar mehr als im Vorjahr. Vielen Dank an alle Helfer, Sponsoren und Zuschauer. Das 66. Internationale Altriper ADAC Sandbahnrennen findet im nächsten Jahr wieder an Fronleichnam am 20. Juni 2019 statt.“ Weitere Informationen und Ergebnisse über die Veranstaltung gibt es im Internet unter www.msc-altrip.com.

 

Text und Fotos : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto 1 : Der 1. Vorsitzende Karl-Martin Gensinger (links) freut sich mit Tagessieger Josef Franc beim Sandbahnrennen in Altrip

 

Foto 2 : Der Schwarzwäler Max Dilger gewann wie im Vorjahr den Sonderlauf um den Goldenen Römer in Altrip

 

Foto 3 : Bei den Gespannen siegten Markus Venus mit Beifahrer Markus Heiss