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MOTORRAD | Jan Bühn – Aufholjagd und Platz 13 in der Hitze von Misano

Aufholjagd und Platz 13 in der Hitze von Misano

Beim sechsten Lauf zur Superstock 1000 Europameisterschaft welcher am letzten Wochenende, 06.- 08. Juli in Misano /Ita ausgetragen wurde, holte sich Jan Bühn vom alpha
Racing-Van-Zon- BMW Team nach einer Aufholjagd den 13. Rang. Für den Klassen- Neuling der sich bei fünf Rennen in Folge immer im vorderen Feld platzierte und damit eifrig Punkte
sammelte eine gute Bilanz.
Die Trainingssitzungen waren wieder mit Hindernissen gespickt, doch auch ein Sturz ins Kiesbett tat der Motivation und dem Kampfgeist des 27jährigen keinen Abbruch. Bühn:“ Im Qualifying bin ich alleine und ohne Windschatten meine Rundenzeiten gefahren. Die persönliche Bestzeit von
1.37.534 sec. und Startplatz 12 geht in Ordnung.“
Nicht nur im Qualifying sondern auch im
Rennen lieferte Bühn wieder ein handfesten
Beweis für sein Können. Bühn:“ Gleich nach
dem Start ist mir die Kupplung durchgerutscht
und das Vorderrad ging hoch. Dann noch das
Gedrängel vor der ersten Kurve und ich fand
mich auf Platz 18 wieder.“ Jan Bühn ließ nicht
locker, hatte schon in der zweiten Runde drei
Positionen gutgemacht und befand sich zu
diesem Zeitpunkt auf Fünfzehn.

Nach weiteren
sieben Runde hatte sich Bühn den Italiener
Bernadi zurechtgelegt und schnappte diesen
in Runde Elf. Zum Rennende legte der Kronauer nochmal nach, machte wieder einen Rang gut,
als für ihn das Rennen ein paar Runden zu früh abgewunken wurde.

Bühn:“ Ich hatte schon fünf Positionen gutgemacht, konzentrierte mich auf die Aufholjagd, wollte
unbedingt noch die Lücke bis auf Zehn schließen, als ich dann endlich aufgeschlossen hatte, ging
mir die Zeit aus und das Rennen war ein zwei Runden zu früh zu Ende. “Als 13. überquerte der BMW Pilot die Ziellinie. Bühn:“ Ich bin zufrieden mit meinen Rundenzeiten
und dem Rennen. Das Rennen war heute ziemlich hart. Durch die vielen schnellen italienischen
Gaststarter war das Fahrerfeld dicht gedrängt, zudem herrschten hochsommerliche Temperaturen.“

Die Sommerpause der Rennelite wird Jan Bühn nutzen um sich auf weitere Klausuren vorzubereiten. Am 14.-16. September wird der Student dann zum vorletzten Rennen der Saison
nach Portimao/Pt reisen.

Text und Foto: Jan Bühn Presse

Marvin Fritz Siegeshoffnungen gingen in Oschersleben in Rauch auf

Marvin Fritz Siegeshoffnungen gingen in Oschersleben in Rauch auf

Beim Heimrennen in Oschersleben lag der 25-jährige Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern beim Acht-Stunden-Langstreckenrennen bei der German Speedweek auf dem zweiten Platz als dann Wasser vom Kühler auf den Vorderreifen spritze und Marvin Fritz dadurch stürzte. Nach dem Sturz fing die Yamaha Feuer und damit gingen die Siegeshoffnungen vom zweifachen Deutschen Meister Marvin Fritz in Rauch auf. Der Nordbadener ging mit seinen Teamkollegen Max Neukirchner (Stollberg) und Broc Parkes (AUS) vom siebten Startplatz von 36 Teams ins Rennen. Das österreichische YART Yamaha-Team hatte im Vorjahr nur um 30 Sekunden den Sieg verpasst. Auch dieses Jahr fuhr das Yamaha-Trio sehr stark und lag zur Halbzeit nach vier Stunden nur 2,62 Sekunden hinter dem späteren Siegerteam von F.C.C. TSR Honda France. Das Honda-Team hatte nach 312 Runden einen Vorsprung von 48,355 Sekunden vor dem Team SRC Kawasaki. Vor dem Finale am 28.-29. Juli in Suzuka/Japan führt das F.C.C. TSR Honda France-Team mit 146 Punkten vor dem amtierenden Weltmeister-Team GMT94 Yamaha mit 136 Zählern, die in OschersIeben den dritten Platz belegten. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.de sowie über die Langstrecken-WM unter www.FIMEWC.com .

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto 1 : YART-Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) musste nach einem Sturz beim Heimrennen in Oschersleben aufgeben (Foto von Hermann Rüger)

 

Foto 2 : Marvin Fritz (Neckarzimmern/Bildmitte) mit seinen YART-Yamaha-Teamkollegen Broc Parkes (links) und Max Neukirchner (Foto von Hermann Rüger)

 

Jan Bühn #45 | Trotz Regenschlacht wieder Punkte

Dem Kronauer gelang am vergangen Wochenende beim fünften Event zur Superstock 1000
Europameisterschaft, die ihm Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft (WorldSBK) in
Brünn / CZE über die Bühne ging ein siebter Platz im Qualifying, im Rennen holte der BMW
trotz Regenschlacht wieder Punkte.

Für Jan Bühn, der 2018 erstmals den Auftritt auf die internationale Plattform wagte, sollte die Saison quasi ein Lehrjahr auf internationalem Boden werden. Doch der Pilot vom alpha Racing-Van-Zon- BMW Team zeigte schon beim vierten Lauf der Saison vor knapp zwei Wochen im britischen Donington Park, dass er durchaus unter den ersten zehn Piloten der mit internationalen Spitzenfahrern gut besetzen Superstock 1000 Klasse mithalten kann. Am letzten Wochenende steigerte sich Bühn nach einer kurzen Kennenlernphase mit der für ihn neuen 5,40 km langen Rennstrecke in Brünn/CZE beim Training von Freitag auf Samstag um ganze 1,5 Sekunden. Bühn.“ Der Streckenverlauf liegt mir, wir konnten uns in den Trainings gut steigern und mit dem 7. Startplatz war ich zufrieden.“

Mit dem Rennen zeigte sich der BMW Pilot zunächst weniger versöhnlich. Bühn: Eine viertel Stunde vor dem Rennen zog ein Gewitter auf und machte uns einen Strich durch die Rechnung.
In der Starting Grid wurden schnell noch die Reifen gewechselt und die Federung der BMW S 1000 RR auf die neuen Bedingungen eingestellt. Bühn:“ Es war sehr viel Wasser auf der Strecke und ich hatte in den ersten Runden kein Gefühl, dadurch verlor ich viel zu viel Zeit. Durch die warmen Temperaturen der Vortage war der Asphalt sehr aufgeheizt und es zog eine Gicht auf, welche ohnehin die Sicht einschränkte. Als dann noch ein Fahrer vor mir stürzte war das Chaos perfekt.“
Im Blindflug musste der Badener dem Unfall ausweichen und rutsche auf Platz 18 zurück.
Bühn.“Ich musste Tempo rausnehmen da ich nichts mehr sehen konnte.“

Doch der 27jährige arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. In der vorletzten Runde ging Bühn noch auf Platz 13, musste sich dann aber in der finalen Runde wegen dem wieder stärker werdenden Regen mit Rang 14 zufriedengeben.

In knapp vier Wochen, am 06.-08. Juli geht es für den BMW Pilot nach Misano /ITA.
Bühn:“ Ich freue mich auf Misano, wir haben hier in Brünn im Trockenen gute Steps nach vorne
gemacht, da wollen wir weiter machen und die guten Trainingsleistung endlich mal im Rennen
umsetzen.“


Text und Foto: Jan Bühn Presse

Legendäre MV Agusta-Rennmaschinen starten bei der Odenwald Klassik-Motorradveranstaltung auf dem Flugplatzkurs in Walldürn

Legendäre MV Agusta-Rennmaschinen starten bei der Odenwald Klassik-Motorradveranstaltung auf dem Flugplatzkurs in Walldürn

 

Am Wochenende (vom 8.-10. Juni 2018) starten die Motorradasse bereits zum elften Mal auf dem Flugplatzkurs in Walldürn. Die ADAC Odenwaldring Klassik-Veranstaltung auf dem zwei Kilometer langen Flugplatzkurs wird von dem ehemaligen Motorradrennfahrer Manfred John organisiert. Über 250 Fahrer aus ganz Europa kommen wieder in den Wallfahrtsort nach Walldürn, der zwischen Heidelberg und Würzburg im Odenwald liegt. Im Vorjahr war beim zehnjährigen Jubiläum der dreifache Motorrad-Weltmeister Freddie Spencer (USA) der Stargast in Walldürn, auch in diesem Jahr kommen wieder bekannte Motorradrennfahrer zum Odenwaldring. Am Start sind die deutschen Meister Ingo Emmerich (Nettersheim/Seel 125 ccm), Sepp Hage (Friedrichshafen/Yamaha 500 ccm) und Harald Merkl (Putbus/Yamaha 250 ccm). Als Ehrengäste sind auch der zweifache Motorrad-Weltmeister Dieter Braun (Dielheim) und zweifache deutsche Meister Lothar John (Schriesheim) anwesend. Die Klassik-Veranstaltung erinnert an das frühere Buchener Dreiecksrennen. Dort fanden von 1949 bis 1954 fünf Rennen auf dem 3,9 km langen Odenwaldring statt. Auf dem ca. 2 Kilometer langen Flugplatzkurs in Walldürn wird die Start- und Landebahn zu einer Rennstrecke umgebaut, es sind Motorräder aus den Epochen der Jahre 1950 bis 2000 zugelassen. Neben den Oldtimer und Youngtimer sind auch aktuelle Renn- und Sportmotorräder sowie die Seitenwagen am Start. Der rennbegeisterte Techniker Bernd Wagner bringt drei italienische MV Agusta-Rennmaschinen mit, die mit ihrem tollen Sound die Zuschauer begeistern werden. Neben zwei Halblitermaschinen (Drei- und Vierzylinder 500 ccm) ist die legendäre Sechszylinder MV Agusta 350 ccm nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Für das leibliche Wohl wird im Flugzeughangar mit Speisen und Getränke gesorgt. Die Zuschauer sind hautnah dabei und können den zahlreichen Piloten beim Schrauben im Fahrerlager über die Schulter schauen. Am Samstag beginnt das freie Training bereits ab 8 Uhr, die ersten Rennen werden ab 15.30 Uhr bis 18.25 Uhr ausgetragen. Der Sonntag startet mit den Rennen ab 9 Uhr und das Veranstaltungsende ist um 17 Uhr. Die Tageskarten sind vor Ort erhältlich und kosten am Samstag sowie Sonntag jeweils 15,- Euro, das Wochenendticket ist für 25,- Euro erhältlich. Weitere Informationen (Zeitplan, Starterliste) gibt es auf der Internetseite unter www.klassik-motorsport.com.

 

Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Fotos : Die legendären MV Agusta-Rennmaschinen werden die Zuschauer auf dem Flugplatzkurs in Walldürn begeistern ( von Fotograf Thomas Haas )

 

 

Marvin Fritz möchte den Sieg vom Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben

Marvin Fritz möchte den Sieg vom Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben wiederholen

 

Der 25-jährige Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern möchte beim Acht-Stunden-Langstreckenrennen bei der German Speedweek vom 7. bis 10. Juni in Oschersleben seinen zweiten Platz vom Vorjahr verbessern. Im Ziel hatte der Nordbadener im österreichischen YART Yamaha-Team im Vorjahr nach acht Stunden und 318 Runden nur 30,587 Sekunden Rückstand auf das siegreiche GMT94 Yamaha-Team aus Frankreich. Der gebürtige Mosbacher Marvin Fritz kommt mit seinen Teamkollegen Max Neukirchner (Stollberg) und Broc Parkes (AUS) als Sieger vom letzten FIM Endurance-WM-Lauf auf dem Slovakia-Ring auf die 3,667 km lange Rennstrecke in der Motorsport Arena nach Oschersleben in der Nähe von Magdeburg. Vielleicht kann der zweifache deutsche Meister Marvin Fritz, der mit einer Lizenz für den ADAC Pfalz startet, seinen Sieg vom letzten Rennen auf dem Slovakia-Ring auch beim Heimrennen in Oschersleben wiederholen. Im WM-Klassement führt vor den letzten zwei Rennen das F.C.C. TSR Honda France-Team mit 116 Zählern und hat nur einen Punkt Vorsprung auf das Weltmeister GMT-94-Team. Weitere 14 Zähler liegt das britische Honda Endurance Racing Team zurück. Marvin Fritz liegt mit seinem YART Yamaha-Team mit 30 Punkten auf dem elften Gesamtrang. Das Acht-Stunden-Rennen wird am Samstag um 13 Uhr gestartet, im Rahmenprogramm startet auch der ADAC Junior Cup und die IDM-Superbike-Klasse. In Oschersleben wird der vierte von fünf Läufen zur FIM Langstrecken-WM ausgetragen, das Finale findet am 28.-29. Juli in Suzuka/Japan statt. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.de sowie über die Langstrecken-WM unter www.FIMEWC.com .

 

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

 Fotos : YART-Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) feierte auf dem Slovakia-Ring seinen ersten WM-Sieg (Fotos von Hermann Rüger)

Deutsche Motorradasse holen in Mugello keine WM-Punkte

Deutsche Motorradasse holen in Mugello keine WM-Punkte

 

Beim Großen Preis von Italien in Mugello holten die deutschen Motorradasse keine WM- Punkte in der Toskana. Der 22-jährige Philipp Öttl (Ainring/KTM) belegte mit 15,953 Sekunden Rückstand den 19. Rang im Moto3-Rennen. Dieses gewann der Spanier Jorge Martin (Honda) mit nur 0,019 Sekunden ganz knapp vor Marco Bezzecchi (Italien/KTM), der für das deutsche Redox Prüstel-GP Team startet. In der WM führt Bezzecchi mit 83 Punkten vor Martin mit 80 Zählern. Philipp Öttl, der in Jerez/Spanien gewann, ist mit 36 Punkten WM-Zehnter. In der Moto2-Klasse ging Marcel Schrötter (Pflugdorf/Kalex) vom zweiten Startplatz gleich nach dem Start in Führung, doch bereits in der zweiten Kurve stürzte er. Den Sieg holte sich der Portugiese Miguel Oliveira (KTM) mit nur 0,184 Sekunden vor dem Italiener Lorenzo Baldassarri (Kalex). Der Italiener Francesci Bagnaia (Kalex) wurde Vierter und führt nach sechs Rennen mit 111 Punkten vor Oliveira mit 98 Zählern. Der 25-jährige Marcel Schrötter hat 37 Punkte und ist WM-Neunter. Beim MotoGP-Rennen dominierte Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo, der Spanier siegte mit 6,37 Sekunden vor seinem Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso sowie Yamaha-Pilot Valentino Rossi (beide aus Italien). Weltmeister Marc Marquez (Honda) stürzte auf dem zweiten Platz liegend und belegte am Ende den 16. Rang. Der Spanier führt mit 95 Punkten die Königsklasse vor Rossi mit 72 Zählern an. Im nächsten Monat findet vom 13. bis 15. Juli der Motorrad-Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal in der Nähe von Chemnitz statt. Weitere Informationen über den Sachsenring-GP gibt es unter www.srm-sachsenring.de.

 

Text:  Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

Foto: Jerez-Sieger Philipp Öttl (Ainring/KTM) belegte in Mugello/Italien den 19. Rang ( Foto von Hartmut Reuschel / Moto-Foto )

BMC NEWS | Jan Bühn Achter in der Europa Meisterschaft

BMW-Pilot Jan Bühn erzielt als Achter in England sein bestes EM-Ergebnis

 

Der Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau hat mit dem achten Platz am Sonntag sein bisher bestes EM-Ergebnis erzielt. Auf der 4,023 km langen Rennstrecke in Donington Park/England ging der 27-jährige BMW-Pilot vom achten Startplatz in das Rennen über 15 Runden, sein Teamkollege vom Alpha Racing-Van Zon-BMW-Team Markus Reiterberger (Obing) fuhr die Bestzeit. Aus der dritten Startreihe verlor der gebürtige Heidelberger nach dem Start einen Platz an den Dänen Alex Schacht (Ducati), den er aber dann gleich wieder überholen konnte.

Im gesamten Rennverlauf konnte sich Jan Bühn vor Schacht und dem Schweizer Eric Vionnet (BMW) behaupten. Mit einem Rückstand von 28,935 Sekunden auf seinen Teamkollegen Markus Reiterberger überquerte Jan Bühn als Achter die Ziellinie. Für Markus Reiterberger war dies bereits der dritte Saisonsieg im vierten Rennen und für Jan Bühn das beste EM-Ergebnis in seiner bisherigen Karriere. Nach dem Sturz beim ersten Rennen in Aragon/Spanien und dem zehnten Platz in Assen/Niederlande sowie dem 14. Rang in Imola/Italien fuhr Jan Bühn bereits zum dritten Mal in die Punkteränge. Nach vier von acht Rennen führt Markus Reiterberger mit 86 Punkten die EM vor dem Italiener Roberto Tamburini (BMW) mit 76 Zählern an. Jan Bühn verbesserte sich mit 16 Punkten auf den elften Gesamtrang von 24 Piloten in der Superstock-1000-EM.

Nach dem Rennen war Jan Bühn zufrieden: „Dies ist mein bestes EM-Ergebnis, obwohl ich noch nie in Donington Park gefahren bin. Leider fehlte mir durch den Regen am Freitag die Trainingszeit für die Abstimmung auf trockener Piste. Wir hatten nach dem Warm-up, wo ich Siebter war, noch etwas geändert, leider hat sich dies negativ im Rennen ausgewirkt.“

Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es unter www.jan-buehn.de.

 Fotos : BMW-Pilot Jan Bühn (Kronau) belegt als Achter sein bestes EM-Ergebnis ( von Fotograf Hartmut Reuschel/Moto-Foto )

Text : Hartmut Reuschel, Starenweg 19, 74254 Offenau

Mai-Pokal-Revival-2018

BMC NEWS | Klassik Trophy 2018, DMV Mai-Pokal-Revival, Motodrom Hockenheim, 11.-13. Mai 2018

Klasse und Masse

Nur wenige Wochen nach dem Automobilklassiker, dem Jim Clark Revival für Rennwagen auf dem Hockenheimring, sind anschließend die Motorrad-Klassiker dran. Mit dem Mai Pokal Revival wird an die glorreichen Zeiten erinnert, als auf dem alten Hockenheimer Ring und später im Motodrom die Weltelite der Zweiradzunft ihre Rennen austrugen. Ein Hauch von Nostalgie wird dieses Jahr aufkommen, wenn Klassik Motorsport in Zusammenarbeit mit dem Traditionsclub, dem BMC, die Rennen für Motorräder bis zum Millenniumswechsel durchführt.

Vom internationalen Motorradsport verbannt sind beispielsweise die Zweitaktraketen, die in der Klassik Trophy ihre Auferstehung feiern. Allein in der 350cm³ Klasse, in der Motorsportlegende Toni Mang der letzte und ewige Weltmeister ist, haben über 30 Fahrer aus 7 Ländern ihre Nennung abgegeben. Übrigens war es der Lampertheimer Manfred Herweh, der 1982 den letzten ausgetragenen Weltmeisterschaftslauf auf dem Hockenheimring gewann.

Es werden aber noch weitere Erinnerungen wach, wenn die kleinsten 50 cm³ Renner am Start stehen. Rief 1959 der damalige Präsident des Hockenheimer Motorsportclub, Wilhelm Herz, diese Klasse ins Leben und etablierte damit die hubraumkleinste Klasse im Motorradsport. Und Hand aufs Herz, bei vielen der älteren Semester hieß der erste fahrbare Untersatz Kreidler, Zündapp oder Hercules.

Spektakulär und bei den Zuschauern besonders hoch im Kurs steht die Seitenwagenklasse. Nicht umsonst wurden die Piloten mit den Schmiermaxen im Boot die Akrobaten auf 3 Rädern bezeichnet. Die Beifahrer müssen in dem als Boot bezeichneten Beiwagen regelrechte Turnübungen vollführen, sich in den Kurven weit heraus lehnen oder das Hinterrad belasten. Enorme körperliche Fitness ist gefragt.

Besonders attraktiv präsentiert sich die Paradeklasse. Starten doch hier Fahrer mit außergewöhnlichem Maschinenmaterial, ehemaligen Werksmaschinen, seltene Produktions-Renner und Rennmaschinen, die man nicht jeden Tag sieht. Außerdem sind ehemalige Meister aus dem In- und Ausland mit am Start.

Bisher haben über 450 Fahrer aus 12 Ländern haben ihre Nennung abgegeben. Der Hockenheimring steht 3 Tage ganz im Zeichen des Motorradsports. Rennfans streichen sich den Termin im Kalender rot an: Zum Mai Pokal Revival am zweiten Mai-Wochenende, dem Muttertag nach Hockenheim, so wie es früher schon Tradition war.

Fotos

Akrobaten auf 3 Rädern: Bei den Zuschauern besonders beliebt wegen der turnerischen Fähigkeiten der Schmiermaxen.

Auferstehung: Die Zweitaktraketen sind zurück auf der Rennstrecke

Mai-Pokal-Revival-2018

Mai-Pokal-Revival-2018

www.klassik-motorsport.de

Foto : Torsten Karpf / Hockenheimring GmbH

BMC NEWS | 1.000 Kilometer von Hockenheim 2018

Zum 43. Mal veranstaltete der ADAC Hessen Thüringen das Rennen „1000 Kilometer von Hockenheim. Welches zugleich der erste Lauf des „Deutschen Langstrecken Cup“ kurz „DLC“ ist.
Es ist das Eröffungsrennen der Motorräder und sehr beliebt.
So hatten sich über 200 Starter gemeldet.

Mit dem spektakulären „Le-Mans-Start“ bei dem alle Fahrer quer über die Strecke zu ihren Motorräder laufen müssen, wurde das Rennen gestartet. Die Fahrer traten in vier Klassen an 1000ccm, 750ccm, 600ccm und Endurance.
Wie der Name des Rennens schon vermuten lässt, musste von den Fahrer / Teams eine Distanz von 1.000 Kilometer bewältigt werden. Dabei wechseln sich je nach Team meist drei Fahrer ab, um die 219 Runden zu drehen.
Am schnellsten und damit Sieger gelang es dem Team „Pepetuning“ mit Philipp Gengelbach, Sebastian Tesch und Maurice Ulrich nach 6:40:23,012 Stunden mit einer BMW S 1000 RR.
Auf dem zweiten Platz fuhr das Team „MGM-Racing“ auf einer Yamaha YFZ R1 mit Michael Galinski, Tim Holtz und Motorradweltmeister Jörg Teuchert. Auf dem dritten Platz das Team „MCA Racing“ mit Nils Endter, Timo Gieseler und Stefan Schmidt auf BMW S 1000 RR

Das der Grad im Motorsport zwischen Glück und Unglück oft nur sehr schmal sein kann, sah man bei den „1000 Kilometer von Hockenheim“ .
Die junge Dänin Brondum Mortensen stürzte mit einer Triumph Daytona 675R im Training in der Parabolika, wobei sie ihren schweren Verletzungen erlag.

TEXT für den Badischen Motorsport Club / BMC Hockenheim

Text : Chris Sass
Fotos : Torsten Karpf / Hockenheimring GmbH

 

MAI – POKAL REVIVAL

Mai-Pokal-Revival, Motodrom Hockenheim, 11.-13. Mai 2018

Tradition wieder belebt

 

Vielen Motorradenthusiasten ist es noch bestens in Erinnerung – das traditionelle Mai-Pokal-Rennen in Hockenheim. In
den 50er-Jahren noch auf dem alten Kurs mit der legendären Stadtkurve am Feuerwehrhaus ausgetragen, fand die
Traditionsveranstaltung des BMC Hockenheim auf dem neu gebauten Motodrom ihre Fortsetzung. Alle bekannten
Spitzenfahrer und Weltmeister kamen in die badische Spargelmetropole, der unvergessene Rennleiter Wilhelm Herz hattealle Stars der Zweiradbranche am Start.

Es war die Zeit, als Deutschland noch geteilt war und es in der Bundesrepublik mit dem Nürburgring und Hockenheim nur
zwei permanente Rennstrecken gab. Im Zwei-Jahres-Turnus wurden der Große Preis von Deutschland auf den besagten
Strecken ausgetragen. Im Jahr ohne Weltmeisterschaftsstatus wurde die Veranstaltung als Mai-Pokal-Rennen ausgetragen.

Doch Ende des letzten und Anfang dieses Jahrhunderts wurde es still um diese Veranstaltung, wie auch um viele andere
ähnlich geartete Events. Die Grand-Prix-Stars starteten nicht mehr bei den gut bezahlten Inter-Rennen, sondern nur noch
bei den Grand Prixs. Die wachsende Anzahl der Weltmeisterschaftsläufe, der Kostendruck, trug mit zum Sterben der vielenInterrennen bei.

Doch mit dem 2018 wieder belebten Revival dieses bekannten Rennens in der einstmaligen Hochburg des Motorradsports
erinnert der BMC Hockenheim in Zusammenarbeit mit Klassik Motorsport an die glorreichen Zeiten in der badischen
Motorsport-Metropole. Die Klassik Trophy mit einem weiteren Wertungslauf der Serie 2018 wird mit allen Rennklassen
dabei sein: Die legendären und vom Grand-Prix-Sport verbannten Zweitaktklassen von 50 cm³ bis 500 cm³ sind ebenso am
Start, wie die Superbike- und Supersportmaschinen sowie die Seitenwagenklassen.

Dabei erinnern gerade die Fünfziger daran, dass es im Jahr 1959 der BMC Hockenheim war, der mit dem Moto-Cup eine
neue Rennklasse ins Leben rief. Einige Jahre später bekamen die „frisierten Mopeds“ der „Schnapsglasklasse“, wie sie
Anfangs abwertend nur genannt wurden, sogar den Weltmeisterschaftsstatus.

Ein reichhaltiges Beiprogramm mit Rennfahrertreffen, Treffen der Meister, Präsentationsläufen rundet den sportlichen Teil
ab. Einen Termin, den sich Rennfans nicht nur aus der Region jetzt schon vormerken sollten: Am zweiten Mai-Wochenende
zum Muttertag nach Hockenheim.

Wiederbelebte Tradion: Das Mai-Pokal-Rennen im Hockenheimer Motodrom erinnert an die
glorreichen Zeiten des Motorradsports.

 

 

Foto & Text : Klassik Trophy / BMC Hockenheim