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DTM | Marco Wittmann feiert furiosen DTM-Sieg beim Heimspiel

Marco Wittmann feiert furiosen DTM-Sieg beim Heimspiel

  • Emotionaler erster Sieg für den BMW-Piloten am Norisring
  • Gary Paffett und Timo Glock begeistern mit Tür-an-Tür-Duellen
  • Spannender Sechskampf an der Spitze der Gesamtwertung

Neun Rennen auf dem Norisring musste Marco Wittmann auf diesen Augenblick warten, bei seinem Heimspiel auf dem Stadtkurs in Nürnberg ein DTM-Rennen zu gewinnen. Am Sonntag war es endlich soweit. Der Fürther siegte in einem unglaublich spannenden Rennen und sicherte sich den elften DTM-Sieg seiner Karriere, den zweiten der laufenden Saison. Seiner Freude verlieh der Rennsieger noch im Auto lautstark Ausdruck: „Hammergeil! Das ist der absolute Hammer! Das war das Rennen meines Lebens“, jubelte der BMW-Pilot über den Teamfunk. Platz zwei im achten Rennen der Saison belegte Edoardo Mortara im Mercedes-AMG C 63 DTM. Grund zu jubeln hatte auch Daniel Juncadella. Nach seiner ersten Pole-Position feierte der Spanier am Sonntag als Dritter auch seine erste Podiumsplatzierung in der DTM.

Marco Wittmann, der den großen Pokal für den Sieg von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder in Empfang nahm, war am Sonntag nicht zu schlagen. Von Platz sieben aus in das Rennen gestartet, fuhr Wittmann wie entfesselt, lieferte sich unzählige Zweikämpfe und übernahm in Runde 24 – in der Boxenstopp-bereinigten Reihenfolge – Platz eins von Mortara. Erst in der Schlussphase des Rennens konnte Mortara wieder aufschließen, für einen Angriff auf Wittmann reichte es aber nicht mehr. „Das war ein unglaubliches Wochenende und ich wünsche mir mehr wie dieses. Ich glaube, es war ein perfektes Wochenende“, sagte Mortara. Die Trophäe für den Erfolg überreichte der Formel-1-Weltmeister von 2016, Nico Rosberg, der das Rennen aus der Box des Audi Sport Teams Rosberg gebannt verfolgt hatte. Markenkollege Juncadella war ebenfalls glücklich, nachdem er in seinem 64. DTM-Rennen zum ersten Podiumsplatz fuhr. „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber wenn ich das nächste Mal auf Startplatz eins stehe, dann möchte ich auch gewinnen.“

Eine starke Aufholjagd zeigte am Norisring Robin Frijns. Der Audi-Pilot war von Platz 16 in das Rennen gestartet und sah nach 68 Runden als Achter die Zielflagge. Markenkollege Nico Müller war als Siebter bestplatzierter Fahrer der Ingolstädter.

In der DTM-Fahrerwertung ist die Spitze nach acht von 20 DTM-Saisonrennen noch enger zusammengerückt. Gary Paffett, der sich im Rennen ein rundenlanges Rad-an-Rad-Duell mit Timo Glock lieferte, führt das Tableau mit 99 Punkten weiter an. Seinen zweiten Platz aus dem Qualifying konnte der Brite nicht in eine Top-10-Platzierung ummünzen und wurde nur als 13. abgewinkt. Auf Tabellenplatz zwei liegt jetzt Mortara mit 93 Punkten vor Wittmann und Glock (beide 92 Punkte). Paul Di Resta ist mit 87 Punkten Fünfter. Lucas Auer ist mit 72 Zählern auf Platz sechs ebenfalls in Schlagdistanz zur Spitze.

Nach einer dreiwöchigen Pause startet die DTM wieder vom 13. bis 16 Juli 2018 im niederländischen Zandvoort. Der Kurs an der Nordseeküste ist Austragungsort für die Saisonrennen neun und zehn.

#48 Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM

DTM |Edoardo Mortara gewinnt Samstagsrennen am Norisring

Edoardo Mortara gewinnt Samstagsrennen am Norisring

  • Doppelerfolg für Mercedes-AMG mit Mortara und Paffett
  • Mortara feiert 10. Sieg im 100. DTM-Rennen
  • Lokalmatador Wittmann holt Platz drei

Zum zweiten Mal in seiner Karriere jubelte Edoardo Mortara am Norisring ganz oben auf dem Siegerehrungspodest. Der Mercedes-AMG-Fahrer gewann nach 2016 erneut ein Rennen beim DTM-Saisonhöhepunkt auf dem Norisring, dem einzigen Stadtkurs im Kalender. Er überquerte nach 68 Runden mit 0,681 Sekunden vor seinem Teamkollegen Gary Paffett die Ziellinie. „Die ganze Mannschaft hat einen unglaublichen Job gemacht. Zu Beginn des Rennens hatte ich Schwierigkeiten mit den Reifen, aber am Ende war alles gut“, sagte der der Sieger und gab Dank und Lob an sein Team weiter. „Ich habe den ja auch den richtigen Sponsor auf dem Auto und drücke der deutschen Nationalmannschaft heute Abend die Daumen“, so Mortara, dessen Mercedes-AMG C 63 DTM in den Farben der DFB-Elf beklebt ist. Dritter am Dutzendteich wurde Lokalmatador Marco Wittmann im BMW. Für den gebürtigen Fürther ist es die erste DTM-Podiumsplatzierung bei seinem Heimrennen auf dem Norisring.

Den Siegerpokal für Mortara überreichte am Samstag Masaaki Bandoh, Vorsitzender des SUPER-GT-Dachverbandes GTA. Der Japaner hatte bei einer Pressekonferenz am Samstagvormittag gemeinsam mit Gerhard Berger das neue „CLASS-1-Reglement“ für DTM und SUPER GT vorgestellt. Paffett nahm seine Trophäe für Platz zwei vom fünfmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier entgegen. Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, gratulierte Wittmann und übergab ihm den Pokal für Platz drei. „Das war ein besonderer Moment, auch wenn es die unterste Stufe auf dem Treppchen war“, sagte Wittmann. „Ich habe lange gebraucht, um am Norisring aufs Podium zu können. Auf fast jeder Strecke war ich schon erfolgreich, nur beim Heimspiel nicht.“

Während Mortara an der Spitze ein relativ ungefährdetes Rennen fuhr und nur in der Schlussphase auf Teamkollege Paffett aufpassen musste, kämpfte der sich zuerst an Philipp Eng, der am Ende Fünfter wurde, und Wittmann vorbei. „Ich war zwar etwas schneller als Edo, aber er hat gut verteidigt“, erklärte der Zweitplatzierte. Paul Di Resta wurde Vierter. Bestplatzierter Audi-Pilot im siebten DTM-Saisonrennen war Jamie Green auf Platz elf.

In der DTM-Fahrerwertung hat Gary Paffett erneut die Führung übernommen. Der Brite liegt mit 97 Punkten auf Platz eins vor Timo Glock (91 Punkte), der als Zehnter nur einen Punkt sammelte. Paul Di Resta liegt mit 79 Zählern auf Rang. Am Sonntag steht mit dem achten DTM-Saisonlauf das zweite Rennen beim Saisonhöhepunkt auf dem Norisring in Nürnberg an. Das Rennen startet um 13:30 Uhr, TV-Partner SAT.1 berichtet ab 13 Uhr live von der Strecke.

#48 Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM

Race 1 Start

DTM_RACE_1_Norisring_2018

DTM und SUPER GT präsentieren gemeinsames Technisches Reglement

DTM und SUPER GT präsentieren gemeinsames Technisches Reglement

  • Neues „CLASS-1-Reglement“ für beide Rennserien steht für Sicherheit, Kostenreduzierung und Chancengleichheit
  • Gerhard Berger: „Ein Meilenstein für den internationalen Motorsport“
  • DTM und SUPER GT planen zwei gemeinsame Rennen 2019

Das neue Reglement für DTM und SUPER GT steht. Bei der DTM-Veranstaltung auf dem Norisring stellten Masaaki Bandoh, Vorsitzender des SUPER-GT-Dachverbandes GTA, und Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, das neue technische Regelwerk vor. „Ein Meilenstein für den internationalen Motorsport“, beschrieb Berger das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen ITR und GTA. „Dieses Reglement ermöglicht es Herstellern und Teams, zu überschaubaren Kosten spektakulären Motorsport auf zwei Kontinenten zu betreiben – und damit viele Menschen zu erreichen.“

„Ich möchte mich bei Herrn Berger, den Herstellern in der DTM und SUPER GT, sowie allen weiteren Beteiligten für die Hingabe bei diesem Projekt bedanken“, sagte Bandoh. „Wie man am großen Erfolg unserer Demonstrationsrunden in Deutschland und Japan im vergangenen Jahr sehen konnte, wurde unsere Partnerschaft weiter vertieft.“

Das neue, gemeinsame Regelwerk basiert auf drei Säulen, die die DTM seit Jahren verfolgt und die packenden Motorsport garantieren: Sicherheit, Kostenreduzierung und Chancengleichheit. Die Fahrzeuge beider Serien gleichen sich bereits in vielen Bereichen. Ab der kommenden Saison 2019 setzt die DTM zu 100 Prozent auf das neue Regelwerk. Ein Jahr später sattelt auch die SUPER GT auf eine für die Langstreckenrennen in Asien minimal modifizierte Version des Reglements um.

Attraktive Plattform für Automobil-Hersteller

„Ich möchte mich bei Bandoh-san und allen Mitstreitern, die an dem neuen Reglement gemeinschaftlich gearbeitet haben, ganz herzlich bedanken“, sagte Berger. „Ich freue mich sehr, dass DTM und SUPER GT dem gemeinsamen Ziel – nämlich in Zukunft zusammen Rennen auszutragen – einen entscheidenden Schritt nähergekommen sind. Bei der Schaffung dieses richtungsweisenden, gemeinsamen Technischen Reglements haben wir unsere bisherige Linie konsequent weiterverfolgt. Darüber hinaus haben wir die technischen Weichen für die Zukunft der DTM gestellt, die auch künftig eine attraktive Plattform für Automobil-Hersteller bietet.“

„2019 werden wir erstmals gemeinsame Rennen austragen, in denen DTM- und SUPER-GT-Fahrzeuge zusammen antreten“, ergänzte Bandoh. „Ich glaube fest daran, dass die gemeinsamen Veranstaltungen Motorsport-Fans weltweit begeistern werden und dass sich SUPER GT und DTM zusammen kontinuierlich weiterentwickeln werden.“

„CLASS 1“: Gleichteile-Konzept als Erfolgsgarant

Wichtigste Grundlage des neuen Reglements ist das Gleichteile-Konzept. Dies führt zu einer deutlichen Kostenreduzierung und zahlt gleichermaßen in die Bereiche Sicherheit und Chancengleichheit ein. Komponenten aus nahezu allen Bereichen des Fahrzeugs werden vereinheitlicht und in Europa und Japan hergestellt und vertrieben. Für alle diese Bauteile müssen die beteiligten Hersteller keine kostenintensive Entwicklung mehr betreiben. Herzstück der Fahrzeuge ist das Kohlefaser-Monocoque mit integrierter Sicherheitszelle, das in der DTM bereits seit Jahren zum Einsatz kommt.

Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Technischen Reglement der DTM werden die Motoren sein. Ein moderner 4-Zylinder-Turbomotor mit zwei Litern Hubraum löst die bislang eingesetzten V8-Aggregate ab. Die Leistung wird rund 620 PS – also gut 100 PS mehr als aktuell – betragen und es können Höchstgeschwindigkeiten jenseits der 300 km/h erreicht werden. Das Plus an Leistung bedarf auch einem Plus an Bremsenergie. Dazu wird das aerodynamische Design des Vorderwagens angepasst, um mehr Kühlung für Motor und Bremsen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden sich Front- und Heckdiffusor sowie der Heckflügel ändern, wo für das neue Einheitsreglement die bisherigen SUPER-GT-Spezifikationen übernommen werden.

Erste gemeinsame Rennen von DTM und SUPER GT im Jahr 2019

Auch wenn die japanische SUPER GT erst 2020 vollständig nach dem neuen Reglement fahren wird, sind bereits für das kommende Jahr zwei gemeinsame Rennen geplant – eins in Europa und eins in Asien. Der Modus richtet sich dabei nach dem Sportlichen Reglement der DTM mit zwei Sprintrennen ohne Fahrerwechsel und Nachtanken, jedoch mit einem Boxenstopp, bei dem alle vier Räder gewechselt werden. Dabei wird einmalig mit einer „Balance of Performance“ (BoP) gearbeitet, die die konzeptionell noch leicht unterschiedlichen Fahrzeuge beider Serien einander angleicht.

Die DTM-Saison 2018 ist im vollen Gang. Nach dem Saisonhöhepunkt auf dem Norisring stehen noch sechs weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Die erste Saisonhälfte beschließt das Gastspiel im niederländischen Zandvoort vom 13. bis 15. Juli.

Nürnberg: DTM Norisring 2018, Nürnberg on June, 23, 2018, (Photo by Hoch Zwei)

Die DTM am Norisring: 18 Raser in der Nürnberger City

Die DTM am Norisring: 18 Raser in der Nürnberger City

  • Marco Wittmann peilt den ersten Heimsieg in der DTM an
  • Mercedes-AMG ist am Norisring die erfolgreichste
  • MarkePublic Viewing: Deutschland gegen Schweden am Samstagabend

Kurze Strecke, lange Historie. Am kommenden Wochenende ist wieder Nervenkitzel angesagt am Norisring. Die DTM ist seit 1987 Stammgast bei der Stadtrundfahrt im „Fränkischen Monaco“. Die Atmosphäre ist einzigartig auf dem einzig verbliebenen Stadtkurs in Deutschland, die Stimmung zwischen Grundig-Kehre und Dutzendteich besonders. Spektakulär und faszinierend ist der rasende Verkehr der 18 Piloten durch die Nürnberger City. Nur 2,3 Kilometer Länge, über 250 km/h auf der Geraden, mächtige Bremsmanöver vor den Spitzkehren, millimetergenaue Steuerkunst entlang den alten Mauern hinter der Steintribüne – diese halsbrecherische Herangehensweise reizt die Fahrer immer wieder.

Allen voran Marco Wittmann, der nur ein paar Radlängen entfernt in Fürth geboren wurde. Der BMW-Pilot gewann vor gut zwei Wochen das DTM-Rennen am Sonntag in Budapest und ist mit 51 Punkten Fünfter in der Gesamtwertung. „Ich habe natürlich hohe Erwartungen. Mit einem Sieg im Gepäck zum Norisring zu reisen, fühlt sich auf jeden Fall gut an. Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende, denn ich bin wohl der einzige Fahrer im Feld, der solch ein Heimrennen hat, weil er so nah an einer Strecke wohnt. Zu wissen, dass alle Fans, der Fanclub, Familie und Freunde vor Ort dabei sind, ist cool und gibt einen zusätzlichen Schub. Ich habe mit dem Norisring und dem Podium dort noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr war es bereits sehr knapp, deshalb hoffe ich, dass mir in diesem Jahr der Sprung auf das Treppchen gelingt.“ Wittmann war bereits zweimal Vierter, einmal Fünfter und zweimal Sechster. Nun soll ihm der große Wurf gelingen.

Spengler und Martin schrieben BMW-Geschichte
Markenkollege Timo Glock reist derweil als DTM-Spitzenreiter nach Mittelfranken. Nach sechs Rennen hat Glock 90 Punkte auf seinem Konto. Im vergangenen Jahr war der Norisring ein sehr gutes Pflaster für die Piloten aus München. Im Samstagsrennen holte Bruno Spengler den ersten Norisring-Sieg für BMW seit 25 Jahren sowie den gleichzeitig 25. Sieg seit dem DTM-Comeback 2012. Tags darauf gewann Maxime Martin. Es war ein weiterer Meilenstein, der 75. Sieg von BMW in der Geschichte der DTM.

Härtester Widersacher von Glock ist Gary Paffett. Der Mercedes-AMG-Pilot liegt elf Punkte hinter dem Ersten der Fahrerwertung. „Der Ausgang des letzten Rennens in Budapest war sehr enttäuschend für uns. Aber der Saisonstart verlief sehr gut und das Auto war auch auf dem Hungaroring sehr schnell. Entsprechend glaube ich, dass wir allen Grund haben, um positiv gestimmt in das Wochenende zu gehen. Auf dem Norisring wird das Kräfteverhältnis meiner Meinung nach viel ausgeglichener sein, da der Streckenverlauf niemandem besonders entgegenkommt. Deshalb wird es darum gehen, das Beste aus dem Auto und dem Setup herauszuholen. Natürlich wäre es großartig, dort erneut zu gewinnen.“ Mit 18 Siegen ist Mercedes-AMG die mit Abstand erfolgreichste Marke auf dem Stadtkurs in Nürnberg.

Bodenwellen erschweren Aufgabe der Fahrer
Im vergangenen Jahr gab es am Sonntag ein fantastisches Fotofinish um Platz drei, in dem der Audi von Mattias Ekström, der BMW von Marco Wittmann und Edoardo Mortara im Mercedes-AMG nebeneinander über die Ziellinie fuhren – um ganze 0,027 Sekunden getrennt. „Wenn es um spannendes Racing und packende Überholmanöver geht, ist der Norisring die beste DTM-Rennstrecke überhaupt“, sagt Jamie Green, der in Nürnberg bereits vier DTM-Rennen gewann, derzeit allerdings mit zehn Punkten nur 16. in der Gesamtwertung ist.

Auf die richtige Abstimmung kommt es an am Norisring. Um auf den langen Geradeauspassagen möglichst wenig Zeit zu verlieren, wird mit minimalem Abtrieb gefahren. Entsprechend unruhig verhalten sich die Autos während der Bremsvorgänge, weshalb es für die beste Rundenzeit neben der Motorleistung auf ein perfektes Setup ankommt. Dass sich die Bodenwellen jedes Jahr ändern, erschwert die Aufgabe für die Fahrer zusätzlich.

FHR 100 Meilen Trophy erstmalig bei der DTM im Programm
Neben den beiden DTM-Läufen gibt es auf dem Zeppelinfeld ein vielfältiges sportliches Rahmenprogramm mit der FIA Formel-3-Europameisterschaft, der 100 Meilen Trophy, den Norisring Classics und dem Red Bull Skydive Team. Neu im Umfeld der DTM ist die FHR 100 Meilen Trophy, die 2017 ihre erste Saison bestritt. Diese neue Rennserie umfasst GT- und Rennsportwagen der Baujahre 1966 bis 1988. Im interessanten Starterfeld finden sich Fahrzeuge von Porsche, Mercedes, BMW, Reynard, Lola, Chevron, de Tomaso, Plymouth oder Ford Mustang. Die Norisring Classics beinhalten eine Ausstellung von insgesamt maximal 75 Fahrzeugen (25 pro DTM-Hersteller) inklusive einer zehnminütigen Demonstrationsfahrt jeweils am Samstag und Sonntag. Während der Startfeldpräsentation kommt das Red Bull Skydive Team zum Einsatz. Die außergewöhnlich begabten Luftakrobaten sorgen in ihren Wingsuits für Nervenkitzel mit einstudierten Choreographien und spektakulären Stunts. Die Luft ist ihr Zuhause.

Auch Fußballfans müssen trotz der zeitgleich stattfindenden Weltmeisterschaft nicht auf einen Norisring-Besuch verzichten: Das Spiel zwischen Deutschland und Schweden wird am Samstagabend ab 20 Uhr auf den Großbildschirmen an der Rennstrecke übertragen. Die beiden Saisonrennen vom Norisring zeigt SAT.1 in der Sendung „ran racing“ am Samstag (23.6.) und am Sonntag (24.6.) jeweils ab 13:00 Uhr. In Österreich ist ORF Sport+ an beiden Tagen auf Sendung. Rennstart ist jeweils um 13:30 Uhr. In der Schweiz zeigt MySports erstmals beide Rennen live. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen im Livestream gezeigt.

Start, #6 Robert Wickens, Mercedes-AMG C 63 DTM, #48 Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM, #31 Tom Blomqvist, BMW M4 DTM, #7 Bruno Spengler, BMW M4 DTM

#2 Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM

Unverhoffter BMW-Dreifacherfolg in Budapest

Unverhoffter BMW-Dreifacherfolg in Budapest

  • Marco Wittmann feiert zehnten DTM-Sieg
  • Timo Glock erobert Tabellenführung zurück
  • Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse

BMW-Pilot Marco Wittmann hat das sechste DTM-Saisonrennen auf dem Hungaroring in Ungarn gewonnen. Der Fürther holte im Sonntagsrennen den Sieg vor seinen beiden Markenkollegen Timo Glock und Philipp Eng. „Das war ein unglaubliches Rennen und mit dem Ergebnis hätten wir sicherlich nicht gerechnet“, sagte Wittmann im Anschluss an das Rennen. Bei dem Ergebnis profitierten die Münchner auch von einer Rennunterbrechung, die nach Unfällen in der Boxengasse notwendig war. Platz vier belegte Audi-Pilot Mike Rockenfeller vor dem bestplatzierten Mercedes-AMG-Piloten Paul Di Resta.

Rennunterbrechung nach Unfällen in der Boxengasse
Der sechste DTM-Lauf auf dem Hungaroring musste nach Unfällen in der Boxengasse mit der roten Flagge unterbrochen werden. Auf der nassen Betonfläche vor den Boxen gerieten Lucas Auer, Edoardo Mortara und Bruno Spengler ins Rutschen. Dabei wurden in der Boxengasse arbeitende Personen verletzt. Ein ungarischer Sportwart wurde mit schweren Beinverletzungen ins Krankenhaus geflogen, zwei weitere Feuerwehrmänner aus Ungarn werden ebenfalls stationär behandelt. Drei Mercedes-AMG-Mechaniker erlitten leichte Verletzungen. Es bestand bei allen Unfallopfern zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr. „Nach dem, was heute geschehen ist, rückt das Sportliche natürlich in den Hintergrund“, sagte Gerhard Berger, 1. Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR. „Ich wünsche den verletzten Helfern und Mechanikern eine schnelle Genesung.“

In der DTM-Fahrerwertung hat nach sechs von 20 Saisonrennen Timo Glock die Führung zurückerobert. Der BMW-Pilot hat 90 Punkte und einen Vorsprung von elf Punkten auf Gary Paffett (79). Paul Di Resta (67) und Lucas Auer (57) liegen auf den Plätzen drei und vier. Mit den 25 Punkten für seinen Sieg hat Wittmann sein Punktekonto auf 51 erhöht und ist Fünfter.

Nächste Station für die 18 DTM-Piloten ist der Norisring in Nürnberg. Vom 22. bis 24. Juni 2018 ist der einzige Stadtkurs im DTM-Kalender Austragungsort für die Saisonrennen sieben und acht.

#53 Jamie Green, Audi RS5 DTM

#16 Timo Glock, BMW M4 DTM

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM

Mercedes dominiert am Hungaroring: Di Resta siegt vor Auer

Mercedes dominiert am Hungaroring: Di Resta siegt vor Auer

  • Gary Paffett wird Sechster und erobert Tabellenführung
  • Erste Punkte für den Drittplatzierten Nico Müller
  • BMW am Samstag ohne Punkte

Großer Jubel bei Mercedes-AMG am Hungaroring in Ungarn: Paul Di Resta hat das Samstagsrennen, das fünfte von 20 DTM-Saisonrennen, vor seinem Markenkollegen Lucas Auer gewonnen. Di Resta war von der Pole-Position in das Rennen gestartet, verlor Platz eins in der Anfangsphase des Rennens kurz an den Österreicher, holte sich die Führung aber knapp 10 Runden später zurück und überquerte als Erster die Ziellinie. Platz drei beim ersten Auslandsrennen der Saison 2018 sicherte sich Audi-Pilot Nico Müller. Titelverteidiger René Rast (Audi) meldete sich nach seinem schweren Unfall am Lausitzring vor zwei Wochen mit Platz vier zurück. BMW-Pilot Timo Glock, der als Tabellenführer nach Ungarn gereist war, sah als 14. die Zielflagge und gewann somit keine Punkte.

„Wenn man von der Pole-Position aus in ein Rennen startet und auch gewinnt, dann gibt es sicher keinen Grund zu klagen“, sagte Sieger Di Resta im Ziel. „Die paar Regentropfen in der zweiten Runde haben uns nicht nervös gemacht und am Ende hat das Wetter ja auch gehalten. Aber selbst wenn es angefangen hätte zu regnen: Unser Auto ist auch bei nassen Bedingungen stark.“ Vor genau 350 Tagen durfte Di Resta an gleicher Stelle zuletzt von der obersten Stufe bei der Siegerehrung jubeln. Am 18. Juni 2017 gewann er am Hungaroring. Zufrieden war auch Auer, der mit 0,587 Sekunden Rückstand hinter dem Sieger ins Ziel kam. „Der knappe Rückstand sagt alles“, erklärte Auer. „Jetzt richten wir den Blick auf morgen. Ich weiß nicht warum, aber der Sonntag ist immer schwieriger als der Samstag.“

Trendwende bei Audi
Die Trendwende bei Audi hat Müller mit seinen ersten Punkten der Saison eingeläutet. „Das Qualifying war schon überraschend. Wir haben einen großen Schritt vorwärts gemacht. Morgen haben wir nochmal eine gute Chance. Wir versuchen alles“, sagte Müller.

Auf eine Trendwende hofft nach dem Rennen auch BMW, denn die Münchener blieben im Samstagsrennen am Hungaroring ohne Punkte. Bruno Spengler war der bestplatzierte BMW-Pilot auf Rang zwölf.

In der DTM-Fahrerwertung liegt nach fünf von 20 Saisonrennen jetzt Gary Paffett in Führung. Mit den acht Punkten für Platz sechs stockte er sein Konto auf 79 Zähler auf und überholte Glock, der mit 72 Punkten auf Platz zwei liegt. Dritter ist mit 56 Punkten Rennsieger Di Resta.

Weiter geht es auf dem Hungaroring bereits am Sonntag. Das sechste Saisonrennen zeigt SAT.1 in der Sendung „ran racing“ ab 13:00 Uhr; Rennstart ist um 13:30 Uhr. In Österreich ist ORFeins ab 13:15 Uhr auf Sendung.

 

#3 Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM

#3 Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM

Start Race 1

BMC NEWS | DTM Auftakt 2018 auf dem Hockenheimring | Bildergalerie

Das DTM Wochenende beim Auftakt auf dem Hockenheimring

Bildergalerie : (Fotos) Chris Sass – Sass MotorBlog

DMT Fahrer und Teams 2018 /Audi / BMW / Mercedes Foto: Torsten Karpf - Hockenheimring GmbH

DTM 2018 | Die neuen Fahrer & Teams und Testtage auf dem Hockenheimring

DTM 2018 | Die neuen Teams & Fahrer und Testtage auf dem Hockenheimring

Aktuell testet die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) auf dem Hockenheimring.
Im gleichen Zuge wurden die Fahrer und Teams 2018 vorgestellt.

Die Teams mit Fahrer :

Audi Sport Team Rosberg :
– Rene Rast #33
– Jamie Green #53

Audi Sport Team Abt:
-Nico Müller #51
– Robin Frijns #4

Audi Sport Team Phoenix :
– Mike Rockenfeller #99
– Loic Duval #28

BMW Team RMG :
– Marco Wittmann #11
– Timo Glock #16
– Augusto Farfus #15

BMW Team RBM :
– Bruno Spengler #7
– Philipp Eng #?
– Joel Eriksson #?

HWG AG :
– Gary Paffett #2
– Paul di Resta #3
– Lucas Auer #22
– Edoardo Mortara #48
– Pascal Wehrlein #94
– Daniel Juncadella #23

(„#mit Nummer“ gibt die Startnummer an)

Das erste Rennen der DTM startet am 4. bis 6. Mai 2018 auf dem Hockenheimring.

Karten gibt es auf: https://www.dtm.com/de/tickets-2018 

 

 

Foto : Hockenheimring GmbH / Torsten Karpf

#DTMFinale 2017 auf dem Hockenheimring

#DTMFinale 2017 Hockenheimring.

Da ich in Hockenheim aufgewachsen bin, kann ich auf eine seit gestern 33 jährige Motorsportfanzeit zurückblicken.
Okay, davon kann ich mich nur an die letzten 23 Jahren erinnern.

Angefangen in den neunziger Jahren des letzten Jahrtausends. Zu dieser Zeit waren die großen Motorsportveranstaltungen wie zum Beispiel Formel 1 und DTM ein absoluter Zuschauermagnet.
Die Straßen vor dem Hockenheimring und die Tribünen waren komplett voll mit Menschen. Es war nahezu jeder Platz auf den Tribünen besetzt.
Mein Dad trug mich damals als kleines Kind auf seinen Schultern durch die Zuschauermassen. Vorbei an unzähligen Verkaufsständen mit Händler die dort von Süßigkeiten bis zu Modelautos und über Team Bekleidung der Rennteams alles verkauften.
Der Geruch, der heißen Würsten welcher aus den Kiosken strömte und der Sound der Rennwagen, die auf der anderen Seite der Tribünen ihren Vollgasrunden auf dem „Ring“ drehten, brannte sich mir wohlwollend in mein kleines Köpfchen ein.

 

 

Heute wo der Kopf größer und voller wird, haben diese Erinnerungen die ich auf den Schultern meines Vaters gesammelt habe immer noch einen wichtigen und großen Platz darin.
So verging Jahr um Jahr, in denen ich größer wurde und meine Erinnerungen an Motorsport gesammelt habe.
Und so wurde der Hockenheimring auch für mich als Fan und aktiver Rennfahrer ein Zuhause.

 

 

Und leider musste ich auch Jahr für Jahr ansehen, aus welchen Gründen auch immer, das Interesse am Motorsport schwand.
Die Tribünen wurden leerer, nicht alle Plätze besetzt und ganze Blöcke, der Tribünen erst gar nicht mehr geöffnet worden. 
Die Händler verschwanden mit ihren Ständen samt Süßigkeiten, Modelautos und Teambekleidung.
So passierte es, dass ich die letzten zwei Jahre (2015 und 2016) nicht mehr zur DTM ging.
Obwohl der Besuch bei der DTM fast schon Familientradition war.

Und wie es das Schicksal und natürlich auch meine Leidenschaft für den Motorsport es wollte, habe ich letztes Wochenende die DTM auf dem Hockenheimring besucht.

Und was soll ich sagen? WOW GEIL! Ich bin absolut positiv emotional wenn ich an dieses Wochenende zurückdenke.
Ich bin echt von den Socken, was sich die Veranstalter alles ausgedacht haben, um uns Fan´s zu unterhalten und uns zu bieten.
Echter Motorsport zum Anfassen. Fast keine Grenzen zu Teams, Autos und den Fahrern.
Freie Boxen mit Scheiben zum Hautnah in die Boxengasse und in die Boxen zu schauen, um die Teams und Fahrer bei Ihrer Arbeit zu beobachten.
Einen riesigen Platz mit Sitzgelegenheiten und gefühlten 100 ausgestellten Autos und Rennwagen.

 

 

Und dies scheint sich alles auszuzahlen. Den als ich dort am Ring und durch das Fahrerlager gelaufen bin, fühlte ich mich wie durch eine Zeitreise auf die Schultern meines Dad´s zurück versetzt.
Der Sound. Der Geruch. Die vielen Händler mit Ihren Süßigkeiten, Modelautos und Teambekleidung. Und all die Menschen, die fast jeden Platz auf den Tribünen besetzten waren wieder da.

Sie waren alle wieder zurück. Zurück Zuhause. In Hockenheim.

 

DTM Rennen 2 Oschersleben (Deutschland) Sonntag 13.09.2015

Alle Augen an diesem Rennsonntag waren auf Pascal Wehrlein (D) dem jüngsten Punkteführenden in der DTM gerichtet. Der Junge Mercedes Fahrer startete von Platz 3 aus ins Rennen. Vor und hinter Ihm starteten die starken BMW´s an diesem Wochenenede. Von der Pole aus startete Augusto Farfus jr. (BR) BMW.

Leider lief der Start für Pascal nicht ganz so gut ab so dass sich 4 BMW´s an die Spitze setzen könnten. Ebenfalls nicht optimal verlief der Start für die beiden Audi Piloten Nico Müller (CH) und Miguel Molina (E) die bereits schon in der ersten Kurve nach Startziel ihr Rennen wegen einer kleineren Kollision im Starterfeld beenden mussten. Das weitere Rennen an diesem Sonntag lief überschaubar ab. Bis zum schluss als Lucas Auer (A) seinen Mercedes mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel beförderte. Glücklicherweise konnte Auer seinen Rennwagen aus eigener Kraft verlassen.

Das Rennen wurde auf Grund des Crash´s von Lucas Auer eine Runde vor Ende mit der roten Flagge abgebrochen. So wurde das Rennen wie üblich mit dem Plätzen der Runde vor dem Abbruch gewertet.

Trotz der Überschaubarkeit des Rennen´s kann man sehr viel Respekt für die Veranstalter der DTM aufbringen. Es ist toll welch eine spannende und für den Fan sehr nahe Rennklasse hier geschaffen wurde. Es gibt natürlich immer Dinge die man verbessern kann. Doch die DTM ist auf dem richtigen Wege in Deutschland Motorsport populärer zu machen.

Ergebniss DTM Rennen Oschersleben 2 (Deutschland)13.09.2015

1.Tom Blomqvist (GB)

2.Augusto Farfus jr. (BR)

3.Marco Wittmann (D)